BDKJ Dekanatsleitung

Der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Dekanat Esslingen-Nürtinge ist der Dachverband von drei Mitgliedsverbänden und einer Jugendorganisation:

  • Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG)
  • Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG)
  • Katholische junge Gemeinde (KjG)
  • und den MinistrantInnen.

Im Dekanat vertritt er 528 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Verbänden und noch viele weitere bei den MinistrantInnen.

Die BDKJ Dekanatsleitung ist die gewählte ehrenamtliche Leitung im Dekanat. Zu ihren Aufgaben gehören

  • die Vertretung des BDKJ auf Dekanatsebene in Kirche und Gesellschaft, insbesondere die Mitarbeit im Kreisjugendring und im Dekanatsrat
  • die Mitwirkung im BDKJ-Diözesanverband (zum Beispiel durch die Teilnahme an der BDKJ- Diözesankonferenz und der BDKJ-Diözesanversammlung)
  • die Sorge für die Durchführung der Beschlüsse der BDKJ-Dekanatsversammlung und der Organe des BDKJ in der Diözese und im Bundesgebiet
  • die Vernetzung von und die Zusammenarbeit mit den Mitgliedsverbänden und Jugendorganisationen des BDKJ (unter anderem durch die Teilnahme an deren Beschlussgremien)
  • die Sorge für die Qualifizierung der Verantwortlichen im Dekanat, sofern diese nicht von den Mitgliedsverbänden und Jugendorganisationen selbst wahrgenommen wird
  • die Sorge für die Durchführung spiritueller Angebote im Dekanat, sofern diese nicht von den Mitgliedsverbänden und Jugendorganisationen selbst wahrgenommen wird
  • die Mitwirkung bei den Aufgaben der katholischen Kinder- und Jugendarbeit im Dekanat
  • Kontakt zu den Trägern der katholischen Kinder- und Jugendarbeit, die im Dekanat vertreten sind
  • die jährliche Berichterstattung und Rechenschaft über die geleistete Arbeit an die BDKJ- Dekanatsversammlung.

Die BDKJ Dekanatsleitung besteht zur Zeit aus Veronika Hildebrand, Daniela Bethäuser, Hendrik Klemm und Martin Medla.

 

Weitere Informationen was die BDKJ Dekanatsleitung so macht und erreichen könnt ihr Sie entweder über die E-Mail Adresse des Jugendreferats: jugendreferat-es-ntdontospamme@gowaway.bdkj.info

oder www.facebook.com/bdkjdlesnt

Schwerpunkte

Teilnahme am Christopher Street Day - Die Welt ist bunt! Gott sei Danke

Im Jahr 2016 hat Papst Franziskus das Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. In der Diözese Rottenburg fanden im gleichen Jahr beim #jugendforum Gespräche mit Bischof und Kirchenvertreter*innen unter anderem zu dem Thema Liebe & Sexualität statt. Der Umgang der Kirche zu diesem Thema stand für uns im Zwiespalt zu unserem Verständnis von Barmherzigkeit. Daraus entstand die erste Idee sich für die LGBQIT-Bewegung zu engagieren. Als Konsequenz haben wir daraufhin die Parade zum Christopher Street Day in Stuttgart besucht. Die Erfahrungen, die wir auf dem CSD gemacht haben, haben wir in der BDKJ Dekanatsversammlung mit Vertreter*innen unserer Mitgliedsverbände geteilt. Anschließend wurde einstimmig der Antrag zur Teilnahme am CSD für das Jahr 2017 abgestimmt. Wir nahmen am 29.07.2017 am CSD Stuttgart teil und freuten uns über alle Interessierten, die mitgekommen sind.

 

Als BDKJ Esslingen-Nürtingen war und ist uns wichtig,

 * dass wir unabhängig und selbstbestimmt von der Amtskirche eine eigene Position zum Thema Liebe und Partner*innenschaft haben. Bestärkt sind wir durch die Positionspapiere der BDKJ Bundes- und Diözesanebene, welche Kinder und Jugendliche in Deutschland vertreten. 
* dass wir uns mit unserer Position in den gesellschaftlichen und kircheninternen Diskurs einbringen. 
*dass wir in unseren Kinder- und Jugendverbänden Räume anbieten, in denen Menschen vorbehaltslos wertgeschätzt und respektiert werden und Unterstützung dabei erfahren, zu eigenverantworteten Entscheidungen in Bezug auf ihre Beziehungsgestaltung zu kommen. (BDKJ Hauptversammlung April 2016)

Wir wünschen uns

 * dass eine Beziehung nicht be- oder verurteilt wird, weil sie sich derzeit kirchenrechtlich nicht legitimieren lässt.
* eine gleichwertige Behandlung von Beziehungen, die auf respektvollen Umgang miteinander, Wertschätzung, Treue, Vertrauen, Verantwortung füreinander und Achtung der gegenseitigen Würde basieren
* dass die Amtskirche gelebte Beziehungen, die auf diesen Werten basieren, als wertvoll anerkennt